CAROLA 3.0

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Rückblick auf das Verfahren

Die vier Entwürfe im Vergleich.

Für die neue Carolabrücke in Dresden waren vier Planungsteams angetreten. Am 3. September 2026 hat der Stadtrat mit 39 zu 31 Stimmen das Team FHECOR und TSSB architekten beauftragt. Hier der Überblick – und was den Entwurf CAROLA 3.0 auszeichnet.

Die vier Teams

In der offiziellen Befragung trugen die Entwürfe keine Kampagnennamen, sondern Symbole. So ordnen sie sich zu:

△  Dreieck

LAP und Knight Architects

Einer der vier Wettbewerbsbeiträge für die neue Elbquerung – vom Stadtrat am 3. September 2026 nicht beauftragt.

□  Quadrat

Schüßler-Plan und DKFS

Einer der vier Wettbewerbsbeiträge für die neue Elbquerung – vom Stadtrat am 3. September 2026 nicht beauftragt.

Das ist CAROLA 3.0◯  Kreis

FHECOR und TSSB architekten

Klassische Bögen in neuer Leichtigkeit, mit UKL für Stadt- und Freiraum. Details unten.

⬠  Fünfeck

GRASSL und gmp Architekten

Einer der vier Wettbewerbsbeiträge für die neue Elbquerung – vom Stadtrat am 3. September 2026 nicht beauftragt.

Alle vier Entwürfe werden auch auf der Projektseite der Stadt Dresden vorgestellt.

Die vier Entwürfe in Zahlen

PlanungsteamBreiteBürgervotum
7. Aug.
Expertengremium
10. Juni
Begleitgremium
18. Aug.
FHECOR & TSSB architekten
CAROLA 3.0
32,50 m38 % · Platz 1Rang 2Rang 2 (12 Stimmen)
LAP & Knight Architects35,30 m32 %Rang 1Rang 1 (14 Stimmen)
GRASSL & gmp Architekten35,81 m zzgl. auskragender Kanzeln23 %Rang 4Rang 3
Schüßler-Plan & DKFS36,75 m7 %Rang 3Rang 4

Breiten nach der Kennwerte-Übersicht der Landeshauptstadt Dresden (Stand 16. Juni 2026). Bürgervotum: Auswertung der Bürgerbefragung carolaVOTE, veröffentlicht am 7. August 2026, 25.887 Teilnehmende. Expertengremium: Rangfolge vom 10. Juni 2026. Begleitgremium: Empfehlung vom 18. August 2026, die Stimmenzahl bezieht sich auf die Entscheidung zwischen den beiden erstplatzierten Teams. Keine dieser drei Bewertungen war bindend. Der Stadtrat hat am 3. September 2026 mit 39 zu 31 Stimmen das Planungsteam FHECOR und TSSB architekten beauftragt. Zur Meldung über die Stadtratsentscheidung → · Zur Meldung über das Begleitgremium →

Worauf es ankam – und was CAROLA 3.0 auszeichnet

Die Befragung bewertete die Entwürfe in den Feldern Architektur & Städtebau sowie Verkehr & Technik. Das sind die Stärken unseres Entwurfs:

Schmalste Breite – amtlich

32,5 m – die schmalste aller vier Varianten. Weniger Bauwerk über der Elbe, mehr freies Stadtbild.

Klassische Bögen

Der Dresdner Bogenrhythmus von Augustus- und Albertbrücke, als dritte Generation weitergeführt – nicht kopiert.

Zehn Stadtbalkone

Zehn Balkone mit Blick auf Altstadt und Elbe – die Brücke wird zum Aufenthaltsort, nicht nur zur Querung.

Beide Elbufer angebunden

Bindet beide Elbufer direkt für den Radverkehr an. Radweg 2,10 m; 2,50 m sind ohne Mehrbreite möglich, geprüft mit dem ADFC.

Qualitätsräume

Unter der Brücke entstehen helle, nutzbare Orte für Kunst, Aufenthalt und Sport statt dunkler Zonen.

Genehmigungsfähig

Höhe um 1 m reduziert – nach eigener Angabe des Planungsteams (Stand Sommer 2026) rund 1,50 m über dem Bauwerk von 1971; MDR.de nannte am 4. September 2026 2,50 m über der alten Brücke wegen eines Pfeilers in der Elbe. Eine amtliche Zahl liegt noch nicht vor. Lichtraumprofil unverändert. In der ADFC-Lösung ohne Gleisquerung. Zum MDR-Beitrag →

Zum Faktencheck der häufigsten Einwände →

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Was macht CAROLA 3.0 aus?

Bögen, Breite, Stadtbalkone, Anbindung – sieben Themen zum Entwurf im Detail.

Häufige Einwände, mit Zahlen beantwortet