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Was später möglich wird.
Eine Brücke prägt den Stadtraum über Generationen. CAROLA 3.0 hält deshalb offen, was heute noch niemand entscheiden kann: die Tram in Mittellage, zwei statt vier Autospuren und neue Stadträume an beiden Ufern.
CAROLA 3.0 ist der Entwurf für die neue Carolabrücke: Der Dresdner Stadtrat hat sich am 3. September 2026 mit 39 zu 31 Stimmen für das Planungsteam FHECOR und TSSB architekten entschieden. Zuvor lag der Entwurf in der Bürgerbefragung carolaVOTE mit 38 % auf Platz 1 (25.887 Teilnehmende); Expertengremium und Begleitgremium hatten ihn auf Rang 2 gesehen. Nächster Schritt: Ende September die Beauftragung mit der Planungsstufe 2, Baubeginn Mai 2028. Zur Meldung
Eine Brücke für Generationen
Die erste Carolabrücke stand von 1895 bis 1945, die zweite von 1971 bis 2024. Ein Bauwerk dieser Größe prägt den Stadtraum über Generationen – und muss deshalb Entwicklungen zulassen, die heute noch niemand beschließen kann. CAROLA 3.0 hält drei davon offen.
- Verkehr: Die Tram kann später in Mittellage fahren, der Autoverkehr von vier auf zwei Spuren zurückgehen.
- Städtebau: Carolaplatz und Synagogenumfeld lassen sich neu fassen.
- Landschaft: Der Kaitzbach kann sichtbar werden.
Die Stadträume ringsum

Möglicher Zustand in 20 bis 40 Jahren – Neugestaltung Carolaplatz, Vorplatz an der Synagoge, Öffnung des Kaitzbachs.
Neue Plätze und Wege
Neugestaltung des Carolaplatzes, ein großzügiger Vorplatz an der Synagoge und die direkte Anbindung an die Brühlsche Terrasse über den Brühl-Link.
Öffnung des Kaitzbachs
Der heute verrohrte Kaitzbach wird sichtbar; grüne Wege verknüpfen die Quartiere beider Elbseiten.
Die Tram in Mittellage

Die Tram fährt zwischen den Brückenpferden hindurch – der Querschnitt ist von vier auf zwei Autospuren anpassbar, ohne dass die Brücke verändert werden muss.
Möglich wird das durch den Querschnitt: Er ist so angelegt, dass sich die Aufteilung ändern lässt, ohne das Tragwerk anzufassen. Alle Regelquerschnitte ansehen →
Wer hat entschieden?
Über den Neubau hat der Dresdner Stadtrat am 3. September 2026 entschieden: 39 zu 31 Stimmen für das Planungsteam FHECOR und TSSB architekten. Nächster Schritt ist Ende September die Beauftragung mit der Planungsstufe 2.